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Das Projekt "Biennale Venezia 2018" war ein interessanter Wettbewerb auf Einladung, der nicht gewonnen werden konnte.

Acqua Santa – urbane Stadtoasen / Wasserlandschaften

Die Ausstellung Acqua Santa nimmt die Aussage von Biennale-Präsident Paolo Baratta ernst, der bei der Ernennung der Kuratorinnen für 2018 meinte, die nächste Biennale fokussiere auf die Perspektive des öffentlichen Raums.

Acqua Santa stellt urbane Wasserlandschaften der Schweiz vor, die trotz ihrer Lage zwischen Strassen, Häusern und Brücken Rücksicht auf Natur, Tier und Mensch nehmen. Es sind Orte des Wohlbefindens, die mit ihrem Angebot und ihrer Gestaltung die Attraktivität einer Stadt bei Bewohnern und Besuchern steigern. Denn je dichter Städte werden, desto wichtiger werden Oasen im urbanen Umfeld. Deshalb ist es zwingend, dass bestehende Naherholungsgebiete im städtischen Umfeld erhalten und neue geplant werden – trotz Renditedruck und trotz Verdichtung. Es wird viel über das Gebaute gesprochen und geschrieben, aber wenig über den Raum dazwischen. Aber genau dieser Umraum definiert, ob wir uns an einem Ort wohl fühlen und, ob eine Stadt funktioniert.

Nicht zuletzt ist die Ausstellung Acqua Santa eine Referenz an die Gastgeberstadt Venedig, die aufs Schönste Stadt, Wasser und öffentlicher Raum vereint.

 

 

 

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